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Unterwelt

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Peter F. Hamilton , "Träumende Leere (Void I)"

(01/12)
Vor Jahren habe ich den Armageddon-Zyklus gelesen der mich, wie ich zugeben muss, beeindruckt hat . Ungeachtet dessen gibt es bei Peter F. Hamilton eine Grundregel, die man beachten sollte: Lies den Zyklus erst, wenn er beendet ist! Ansonsten landet man am Ende eines Buches in einem Cliffhänger und muss warten, bis der nächste Band erscheint. Das hat einigen Fans die Lust vergällt. Doch zurück zum Buch. Auch hier ist der erste Band mehr oder weniger eine Vorstellung der Charaktere und der komplexen Handlungsstränge. Zentraler Punkt der Geschichte, die im vierten Jahrtausend spielt, ist eine schwarze Welt im Herzen der Galaxis. Nur ein 'Träumer' ist in der Lage, in sie hineinzuschauen. Dass alleine reicht jedoch, eine riesige Pilgerflotte in Gang zu setzen, um das vermeintliche Paradiese zu erobern. Doch es gibt nicht nur unter den Menschen Gegner dieses Plans. Es werden Ränke geschmiedet, Attentate durchgeführt. Eingebettet ist alles in eine übertechnisierte Welt, die für jedes Problem eine Lösung parat zu haben scheint. Ich muss allerdings zugeben, dass, seit ich den letzten Zyklus las, sich auch in unserer Welt viele Dinge verändert haben und ich erstaunt bin, wie schnell sich diese Annäherung vollzieht.

Nick Harkaway , "Gelöschte Welt"

(12/11)
Das Buch beginnt wie einer dieser dreckigen Detektivromane aus den Zeiten eines Philip Marlowe. In einer postapokalyptischen Zeit leben die Reste der Menschheit entlang einer geheimnisvollen Pipeline, die sie mit Nahrung versorgt. Als diese plötzlich brennt, beginnt ein Kampf gegen die Zeit, um die Menschheit zu retten. Gonzo und sein Team bekommen von der allmächtigen Jorgmund Company den Auftrag, das Feuer unter allen Umständen zu löschen. Der Weg zum Brandherd wird zu einer Reise durch die Vergangenheit und zu den Ursachen der Löschung der Welt. Ein faszinierendes Szenario mit beeindruckenden Charakteren, bösen Ninjas, Monstern, mächtigen Fieslingen und einer überraschenden Wendung gegen Ende. Nick Harkaway schreibt beeindruckend fremdartig, malt eine in sich stimmige, bizarre Welt, die einen über kurz oder lang in ihren Bann zieht. Es erinnert mich ein wenig an die Welten des scharlachroten Königs von Stephen King.

Stephen King , "Zwischen Nacht und Dunkel"

(07/11)
Ich war ein wenig skeptisch ob der Länge der Geschichten, die eher an Kurzromane erinnern und das Thema Rache gemeinsam haben. Aber schon während ich las wurde mir klar, dass ist kein typischer King! Bereits die erste Geschichte zog mich in ihren Bann. Aus einem unspektakulärem Mord entwickelt sich ein apokalyptische Abfolge von Ereignissen, die Vater und Sohn immer mehr in ihren Bann zieht und sie schließlich zerstört. 'Big Driver' erinnert an viele Filme, die man zu diesem Thema schon gesehen hat und auch die schwächste Geschichte in diesem Buch ist. "Faire Verlängerung" ist einfach nur cool, weil sie ausgetretenen Pfade von 'wünsch-dir-was-Geschichten' recht zeitig verlässt und eine angenehme Eigendynamik entwickelt. "Eine gute Ehe" greift das Thema Serienmord mal von einer ganz pragmatischen Seite auf und birgt eine Menge schwarzen Humors. Auf jeden Fall war das Lesen sehr kurzweilig und ich hoffe, dass der 'Meister' immer mal wieder Zeit für solche Perlen finden wird.

Stephen King , "Sunset"

(04/11)
Wenn ich die einzelnen Storys noch einmal Revue passieren lasse, blieb mir eine ganz besonders im Gedächtnis haften. 'N.' erinnerte mich ganz stark in den Bildern an die apokalyptischen Schilderungen von H.P. Lovecraft. Immerhin verweist Stephen Kind auf Arthur Machen, der ja einen ähnlichen Stil hat und so lag ich gar nicht so falsch. Toll auch die Höllenkatze, die, kurz und knapp, den blanken Terror durch eine Katze in die Welt setzt. Schön auch die Idee, jemanden in einem Toilettenhäuschen um sein Leben kämpfen zu lassen, wie es die Geschichte 'In der Klemme' schildert. Darauf muss man erst einmal kommen. Ansonsten fällt mir nur der der 'Hometrainer' ein und der Rest verblasst so langsam in meiner Erinnerung. Das kann man nun dem Alter oder der Qualität der restlichen Erzählungen schulden. Das jedoch, sollte derjenige beantworten, der selber zu 'Sunset' greift und in die Welt des Meisters eintaucht.

Dan Simmons , "lovedeath"

(09/10)
Das ist ein Dan Simmons von einer ganz anderen Seite. Da ich bisher nur seine bekanntesten Romane kannte, war ich schon auf diesen Band mit Erzählungen gespannt. Steht auf dem Umschlag noch etwas von Horror, würde ich die Stories doch mehr der Fantasy zuordnen. Gleich die erste Geschichte versprüht nur einen Hauch von Mystik und hat mir auch nicht besonders gefallen. Mein Favorit ist 'Tod in Bangkok', die mich sehr stark an 'Fleisch' von Philip José Farmer erinnert hat. Der indianische Teil war ziemlich anstrengend und ich kann mir gut vorstellen, wie detalliert die Recherche dafür gewesen sein muss. Eigentlich ist es ein Märchen, eine Parabel vom Suchen und Finden. 'Flashback' verwirrt, bis man die einzelnen Handlungsstränge sortiert bekommt und 'Der große Liebhaber' geht unter die Haut in der Schilderung des ersten Weltkriegs aus dem Schützengraben. Es waren Erzählungen, die nachdenklich machen und die Genialität von Dan Simmons erahnen lassen.

Joe Hill , "Blind"

(09/10)
Das Joe Hill ein Sprössling vom Meister King ist, hatte ich zwar irgendwo im Hinterkopf, aber es wurde mir erst nach der Lektüre von 'Blind' so richtig bewusst. Die Geschichte vom gealterten Rockstar Judas Coyne, der einen Geist über das Internet ersteht, erschien mir nur mäßig originell. Aber die Umsetzung in einem Roadmovie und mit einigen unerwarteten Wendungen überzeugte mich recht schnell vom Gegenteil. Hill ist keine schlechte Alternative, wenn der Papa irgendwann keine Lust mehr haben sollte. Der Stil ist recht eingängig und die Ideen erinnern mich ein wenig an Clive Barker. Das neue Buch ist schon auf dem Weg und wird recht schnell seinen Platz in meinem Regal finden.

Richard Layman , "Die Show"

(06/10)
Ich hatte mir dieses Buch aus der Grabbelbox bei Thalia mitgenommen, weil ich den Namen des Autors irgendwie schon einmal gelesen hatte. Auch fiel mir spontan ein Film ein ('Mitternachtszirkus'), den ich zwar nicht gesehen habe, der dann aber auch gar nichts mit dem Buch zu tun hatte. :-) Auf den ersten 400 Seiten schleppt sich die Handlung um die drei Freunde Dwight, Rusty und Slim gemächlich dahin. Aber doch eingängig zu lesen und recht unterhaltsam. Alles spitzt sich auf die Show des Vampirzirkus hin und hier schlägt die Dramaturgie einige heftige Kapriolen. War es teilweise recht nervig, den sich wiederholenden pubertären Fantasien von Dwight und Rusty folgen zu müssen, ist der Rollenwechsel zu eiskalten Killern (insbesondere Slim) kaum nachvollziehbar. Wenn sie so nebenher verlautbart, dass sie den Leuten mal so die Kehle durchgeschnitten hat, ist das alles andere als nachvollziehbar. Was sollte auch der Quatsch mit den Zwillingen, der sich letztendlich in Wohlgefallen auflöste? Auch der Tausch von Valeria gegen Lee macht überhaupt keinen Sinn. Für mich war das Ende vom Buch nur noch getrieben von expliziten Sexszenen und ein wenig Splatter. Momentan bezweifel ich ein wenig, ob ich Richard Layman noch eine Chance gebe.

Philip K. Dick , "Zur Zeit der Perky Pat (Bd.4)"

(04/10)
Der vierte Band der Kurzgeschichten PKDs war für mich der schwächste bisher. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mir immer eine Menge Zeit zwischen den einzelnen Büchern gelassen habe. Aber so richtig gefesselt haben mich nur die wenigsten Geschichten. Lustig und ein wenig skurril fand ich die Titelgeschichte. Ein Szenaria der Rollenspiele nach einem großen Krieg. Das ist ja eines der beherrschenden Themen bei Dick. Die Geschichte der Blobbels macht ebenfalls Spaß und nimmt ein recht unerwartetes Ende. Weiterhin wird von einem imaginären Staatsfeind erzählt, der letztendlich nur eine Illusion ist. George Orwell lässt grüßen. Ein Band bleibt mir ja noch und irgendwann werde ich mich darauf freuen, ihn aufzuschlagen und in den Geschichten zu versinken.

Stephen King , "Der Buick"

(03/10)
Der Roman ist ja bereits 2002 erstmalig in Deutschland aufgelegt worden. Das ging irgendwie völlig an mir vorbei. Jetzt geriet mir das Buch jedoch in die Finger und nachdem ich es, mehr oder minder mit Durchhalteparolen durchgelesen habe, kam ich zu dem Schluss, dass es sich um eine Variation eines Themas handelt, das auch schon mit 'Der Nebel'angeschnitten wurde. Interessant ist die verteilte Erzählweise und es hat auch ein paar spannende Momente. Wobei ich es für ausgeschlossen halte, dass solch ein Geheimnis über so viele Jahre unter der Decke (besser gesagt im Schuppen) gehalten werden kann. Auch die Racheaktion am Ende war nicht plausibel. Entweder habe ich die Bücher von Stephen King früher mit anderen Augen gelesen oder sie machen mir einfach nicht mehr so viel Spaß. Aber es wird bestimmt noch einige Gelegenheiten geben, diese These zu prüfen. :-)

Gordon Dahlquist , "Die Glasbücher der Traumfresser"

(02/10)
Vom Umfang nicht weit weg von Vorgänger aber ein ganzes Stück sperriger zu lesen. Auf den ersten paar hundert Seiten werden die drei Hauptfiguren Miss Celeste Temple, Kardinal Chang und Doktor Svenson eingeführt. Die Handlung, in viktorianischer Zeit angesiedelt, beschreibt, in Thriller Manier, die Machenschaften eines Geheimbundes, der mit bizarrer Technologie den Menschen Erinnerungen und Träume raubt und sie in Glasbücher bannt. Für meinen Geschmack verliert sich der Roman zu sehr in Details, bevor er endlich Fahrt aufnimmt. Dann macht es aber auch Spaß, den verschlungenen Pfaden der Erkenntnis der drei Haupthelden zu folgen. Ziemlich unübersichtlich finde ich das Beziehungsgeflecht ihrer Gegenspiele, die von einer Comtessa und einem mysteriösen Maler angeführt werden. Es gibt wohl auch schon einen Nachfolgeband aber da bin ich mir noch nicht so ganz sicher, ob er seinen Weg in mein Bücherregal finden wird.

Stephen King , "Arena"

(01/10)
Der Meister widmet sich mal wieder einem seiner Lieblingsthemen: Wie entwickelt sich eine Gemeinschaft von Menschen, die einer extremen Situation ausgesetzt werden. Das gab es auf globalem Level mit 'The Stand', auf engstem Raum in 'Der Nebel' und dazwischen gruppiert sich nun 'Arena' ein. Eine Kleinstadt wird durch eine Art Kraftfeld komplett von der Außenwelt abgeschnitten. In kurzer Zeit bricht das normale Leben zusammen und man kehrt zurück zur Diktatur der 'Starken', hier der Autohändler Rennie. Wie üblich gruppieren sich nun Gut und Böse und taktieren um die Macht. Das Ergebnis erinnert mich ein wenig 'Herr der Fliegen', wobei die Stärke dieses epischen Werkes, in den gut ausgeleuchteten Hauptfiguren zu sehen ist. Alleine die Auflösung finde ich ziemlich unbefriedigend. Irgendwie passt das Ende so nicht wirklich zu den Strukturen, die auf den ersten tausend Seiten aufgebaut wurden. Ansonsten aber ein King auf hohem Niveau!

Graham Brown , "Black Rain"

(12/09)
Glücklicherweise ist der Name Brown nicht nur mit dem Makel der Oberflächlichkeit behaftet. 'Black Rain' wird als Thriller in den Auslagen der Büchergeschäfte angeboten, ist auch ein Thriller, aber ich würde schon sagen, dass er genügend Elemente enthält, die ihn auch für die Science Fiction Schublade klassifizieren. Die Handlung dreht sich um eine Expedition im südamerikanischen Regenwald, die den Verbleib einer vorherigen Expedition klären soll. Alles erinnert ein wenig an 'Predator'. Hier kommen dann die Thrillerversatzteile in Form politischer und wirtschaftlicher Verschwörungen dazu. Ein wenig oberflächlich alles, aber leidlich spannend. Das Buch verliert dann etwas von dem eigentlichen Ziel, mit welchem es sich auf den Weg zum Leser machte und driftet in die außerirdische Dompteurnummer ab. Aber der Teil ist wirklich kurzweilig geschrieben und wenn man nicht auf die Logik achtet, macht es auch Spaß. Das Ende ist jedoch komplett mit Botschaften überladen, die der Roman eigentlich nicht benötigt hätte und die wohl Lust auf eine Fortsetzung machen sollen. Sei es dem Autor gegönnt, meiner kann er jedoch nicht sicher sein.

Algernon Blackwood , "Die Weiden"

(11/09)
Die erste der beiden in diesem Band enthaltenen Erzählungen erinnert in ihrem Stil den von Lovecraft geschaffenen Welten. Unheimliche, kaum definierbare Bedrohungen, die immer mehr Besitz von, bis dato, unbedarften Personen ergreifen. Man kann die Gefahr fast greifbar spüren und Blackwood versteht es gut, eine Atmosphäre der Angst und des körperlichen Entsetzens im Kopf des Lesers zu visualisieren. Auch wenn es sich nur um einen scheinbar harmlosen Zwischenaufenthalt zweier 'Bootsreisender' auf einer einsamen Donauinsel im Strom handelt.

Jack Finney , "Im Strom der Zeit"

(10/09)
Gab es im ersten Band zumindest noch ab und zu eine spannende Szene, so wartete ich in Band zwei vergeblich. Die Beschreibungen des New York kurz nach der Jahrhundertwende waren detailiert wie gewohnt. Aber ich fand es auch jezt sehr mühsam, diesem 'historischen' 'Roman etwas abzugewinnen. Die eine oder andere Wendung verursachte die Idee von Spannung aber schnell versiegte diese Idee im Sand. Bei beiden Büchern hatte ich so ein wenig den Eindruck, dass die Zeitreise nur ein Vehikel war, um im reichhaltigen Material aus der Geschichte von 'Big Apple' zu graben und darüber zu philosphieren. Am Rande nur die Frage nach moralischen Grenzen bezüglich des Eingriffs in das Zeitgeschehen. Spannend war es jedenfalls nicht!

Jack Finney , "Zeitspuren"

(10/09)
Ich habe ja bereits einige Zeitreiseromane gelesen und war gespannt, was mir dieser 'Klassiker' bieten würde. Nachdem ich nun den ersten Band hinter mich gebracht habe, hält sich die Begeisterung doch ziemlich in Grenzen. Der Ansatz, einen Zeitsprung nicht mit Technik, sondern mentaler Suggestion zu vollziehen, ist ziemlich innovativ. Doch leider ging unter der Schilderung eines New York im Jahre 1882 die eigentliche Handlung ziemlich verloren. Auch sind die Akteure recht brav zueinander und alles wirkt, vom Ende mal abgesehen, zahm und mehr wie eine Dokumentation. Die äußerst detailierten Beschreibungen der Stadt beruhen auf einer wahrhaft akribischen Recherche, die Jack Finney fast bis zum Exzess getrieben hat. Aber insgeheim hoffe ich schon ein wenig, dass es im zweiten Band etwas weniger wird. Übrigens ist auch die Theorie vom 'Zweig im Fluß' gar nicht so uninteressant und steht ja dem 'Butterfly Konzept' ziemlich konträr gegenüber. Das hat was!

John Shirley , "In der Hölle"

(09/09)
Was passiert, wenn Wesen mit unvorstellbarer Macht sich ein Spiel mit den Menschen erlauben? Wenn sie beginnen zu experimentieren, ohne dass die Betroffenen auch nur davon ahnen würden? Genau dies tut 'H', eine Wesenheit einer anderen Dimension. Fasziniert zeigt er die Ergebnisse seiner Tests Z, bis auch er die Kontrolle über die Ereignisse verliert. Ein Buch über grenzenlose und gnadenlose Gewalt. Teilweise ziemlich starker Tobak, wie man zu sagen pflegt. Andererseits ein interessanter Denksansatz und vermutlich müssen wir weder die Dimension noch den Planeten verlassen, um solche Brutalität auch hier zu finden.

Robert Charles Wilson , "Quarantäne"

(08/09)
Ich hatte eine Menge positive Bewertungen über Robert Charles Wilson gefunden, würde dieses Buch in dieser Hinsicht aber als enttäuschend betrachten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat ein neuartiges Quantenteleskop entwickelt. Damit ist es möglich, eine fremdartige Zivilisation auf einem weit entfernten Planeten zu beobachten. Niemand hat eine Idee, warum das überhaupt möglich ist. Schon dieser Ansatz stört mich gewaltig. Weiterhin fokussiert die Story nur am Rande auf das 'Auge' sondern mehr auf die Spannungen innerhalb des Forschungsgeländes, als der gesamte Bereich ohne Begründung von außen abgeriegelt wird. Es ist leidlich spannend, aber bevor ich mir ein weiteres Buch von Wilson besorge, werde ich ein paar Klappentexte wälzen und Bewertungen lesen.

Adam Fawer , "NULL"

(07/09)
David Caine ist ein genialer Mathematiker und nutzt seine Fähigkeiten, um hin und wieder seiner Leidenschaft zum Spiel zu frönen. Als er sich dadurch immer tiefer in Schulden verstrickt, wird er Teil eines Experiments, dessen Tragweite ihm nicht annähernd bewusst ist. Er gerät in die Fänge der Geheimdienste und auch sein Bruder ist plötzlich Bestandteil eines Spiels, in dem es um Prekognition und außerordentliche mentale Fähigkeiten geht. Was passiert, wenn man die Zukunft kennt und aktiv Einfluss nehmen kann? Wie wird man entscheiden, wenn es um Leben und Tod geht? Das Buch ist nur am Rande ein Science Fiction Roman und in erster Linie pure Action. Im Internet hatte ich im Vorfeld ein paar gute Kritiken gelesen aber ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

H.P. Lovecraft , "Der Flüsterer im Dunkeln" (Bd.3)

(07/09)
Von den bisherigen vier Büchern, die ich bis dato von Lovecraft gelesen habe, halte ich dieses für das schwächste. Die Story handelt von der Brieffreundschaft der beiden Männer Albert N. Wilmarth und Henry W. Akeley. Letzterer wohnt in einer düsteren Gegend in Vermont und sieht sich dem wachsenden Einfluss düsterer, schrecklicher Wesen aus dem Weltall konfrontiert. Akribisch berichtet er dem Wissenschaftler Wilmarth von seinen Forschungen und beide dringen immer tiefer in verhängnisvolle Geheimnisse ein. Lovercraft beschreibt die eskalierende Situation gewohnt morbide blumig, verliert sich aber für meinen Geschmack in zu unglaubwürdigen Verhaltensweisen der beiden Protagonisten. Insbesondere das Ende widerstrebt dem normalen Menschenverstand und ist eine elende Kröte, die man schlucken muss.

Philip K.Dick, "Das Vater-Ding" (Bd.3)

(06/09)
Das war bisher der düsterste Band. Die Welt ist versunken in Schutt und Asche. Verstrahlt, von Mutanten bewohnt und vom ständigen Kampf gegen das Schicksal geprägt. Dick lässt kaum Raum für Hoffnung und spiegelt damit wohl ein finsteres Kapitel amerikanischer Geschichte wieder. Die Geschichten machen nachdenklich und sind noch immer brandaktuell. Gut, dass noch zwei weitere Bände vor mir liegen. Doch damit lasse ich mir noch Zeit.

Dan Simmons, "Olympos"

(04/09)
Ilium hat eine gewaltige Geschichte in Bewegung gesetzt und Olympos ist der krönende Abschluss. Erstaunlich, dass sich ein Autor solche Cliffhanger leisten kann. Aber der Erfolg gibt ihm recht und die Story um den finalen Kampf von Hockenberry und den Griechen gegen Götter, Nachmenschen und Altmenschen findet wohl kaum Seinesgleichen in der Welt der Science Fiction. Die Komplexität und der Einfallsreichtum der Handlung ziehen sofort in ihren Bann. Wer kann sonst so gut mit Bran Löchern, Quanten- und Nanotechnologie vermischt mit Shakespeares Akteuren aus dem Sturm so virtuos spielen?

H.P. Lovecraft, "Cthulhu"

(02/09)
Es ist eine düstere, morbide Welt, die Lovecraft in seinen Geschichten entwickelt. Sie erzählt von den 'Alten', die es gab, lange bevor die Menschen existierten. Sie schlafen seit dieser Zeit aber ihr schrecklicher Kult lebt und wird praktiziert. Unbeschreibliches Grauen, wortlose, tödliches Entsetzen. Das sind Attribute, die den Geschichten angemessen wären. Man kann sich herabsinken lassen in eine Welt des Grauens und der endlosen Qualen. Niemand kann das besser beschreiben als H.P. Lovecraft. Und wer weiß, vielleicht erwachen die 'Alten' tatsächlich bald aus ihrem ewigen Schlaf und fordern ihre Welt zurück?

H.P. Lovecraft, "Schatten über Innsmouth"

(01/09)
Das zweite Buch von Lovecraft ist eine etwas längere Story, die sich mit dem Geheimnis des kleinen Küstenstädtchens Innsmouth beschäftig. Dieser Ort findet immer wieder Erwähnung in den anderen Geschichten. Um ihn ranken sich phantastischsten Mythen. Ein namenloser Ahnforscher möchte das Geheimnis, entgegen allen Warnungen, ergründen. Schon die Fahrt mit dem Bus gibt ihm einen Vorgeschmack auf das Kommende. Jedoch tröstet er sich, noch vor dem Abend zurückkehren zu können. Als sich diese Hoffnung zerschlägt, gerät er in einen Strudel schrecklicher Ereignisse, in deren Verlauf der Tod eine Erlösung wäre.

Dan Simmons, "Ilium"

(12/08)
Die ersten beiden Bücher von Simmons haben mich überwältigt. Der Plot dieses Buches sprach mich nicht sofort an. Aber es ist unglaublich, wie schnell ich mit Hockenberry durch die Welt der Griechen wanderte, mit Mahnmut fieberte und staunend die Wandlung von Daeman verfolgte. Auch hier gelingt es Simmons auf unglaubliche Weise, mehrere intelligente Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Sein Wissen über die griechische Mythologie ist einfach nur phänomenal, seine Exkurse zu Shakespeare und Proust hochspannend. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, auch 'Ilium' mit einem Cliffhanger enden zu lassen. Macht aber nichts, 'Olympos' steht in Reichweite direkt neben mir. Simmons schreibt Science Fiction von einem anderen Stern. Das darf man wörtlich nehmen.

H.P. Lovecraft, "Das Ding auf der Schwelle"

(12/08)
Es ist sehr spät, dass ich etwas von Lovecraft lese. Ich habe oft über ihn gelesen, zumeist im Zusammenhang mit Poe oder Bierce. Aber diese Geschichten waren die ersten Texte, die ich mir einverleibte. Die Mächtigkeit seiner Sprache, diese unglaublichen Bilder haben mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Wer kann schon die vierte Dimension in Worten anschaulich beschreiben? Wer hätte das je versucht? Seine düsteren Visionen gleichen Gemälden von Bosch. Seine Szenarien erinnern mich ansatzweise an Clive Barker in seinen stärksten Romanen. Ich hatte gar keine andere Wahl, als mir sofort drei weitere Bücher zu bestellen, bei denen es wohl nicht bleiben wird.

Sergej Lukianenko, "Spektrum"

(10/08)
Ich habe hier noch die drei Bände der Wächter-Trilogie im Regal stehen, habe aber erst mal mit diesem Buch begonnen. Der Roman hat mir gefallen und hat ein paar sehr originelle Einfälle. Auch die Geschichten, die den Schließern erzählt werden sind teilweise ziemlich tiefsinnig. Gestört hat mich der inflätionäre Gebrauch des Wortes 'blaffte'. Ich mag ja die Russen, allen voran die Strugazkis. Lukianenko hat mit ihnen nichts gemein, er zitiert häufig aus allen anderen Genres und mischt einen bunten Strauss Ideen mit einer Story, die von Allmacht und dem Werden und Vergehen der Existenz handelt. Ein komplettes Spektrum, durch dessen Facetten der Held mit Namen Martin wandert und sowohl nach dem Mädchen Irina als auch die Erklärung für die letzten Rätsel der Welt sucht.

Dean Koontz, "Die Anbetung"

(10/08)
Eigentlich hat die Geschichte von Odd Thomas ganz gut begonnen. Das schwarze Zimmer, sein geheimnisvolles Double und all die seltsamen Gestalten. Doch dann habe ich den Eindruck, wusste Koontz nicht mehr so genau, ob er einen Thriller oder Horror schreiben wollte. Der Mix, der entstand ist so ziemlich das Schwächste, was ich bisher von ihm unter die Finger bekommen habe. Das Überraschungsmoment mit 'ich sehe tote Menschen' ist ja nun auch nicht mehr wirklich neu. Die dramatische Wendung mit Stormy wirkt ziemlich aufgesetzt und treibt einen fast zu dem Schluss, dass das Schicksal nicht ausgetrickt werden kann. Kennen wir das nicht auch schon?

Philip K.Dick, "Variante zwei" (Bd.2)

(09/08)
Inzwischen lese ich die Geschichten, wie man eine lecker Speise zu sich nimmt, häppchenweise. Fast jede Story ist ein Highlight und auch wenn es manchmal nur 'leise' Themen sind, macht es eine Menge Spaß, sie in sich aufzunehmen. Meine Lieblingsgeschichte in diesem Band ist 'Ein Geschenk für Pat'. Die lapidare Art des schrumpeligen Minigotts, seine Kommentare und die Reaktion der Umwelt ließen mich dauerschmunzeln. Immerhin erfährt man in diesem Band noch so ganz nebenbei, wie die Bibel tatsächlich entstanden ist. Viele Themen beschäftigen sich mit dem letzten Krieg auf der Erde in all seinen Nuancen und Auswirkungen. Dunkelheit liegt auch hier über fast allen Erzählungen.

Stephen King, "Pulse"

(08/08)
Nachdem ich an 'Love' doch etwas zu 'knabbern' hatte, war ich eigentlich mental noch nicht bereit für ein weiteres Werk des Meisters. Aber mit viel Zeit am Pool in Kairo wagte ich es dann doch und war prompt überrascht. Es gibt nicht viele Bücher von King, die nach wenigen Seiten schon so richtig zur Sache kommen. Hier haben wir auch gleich das zweite Weltuntergangsszenario, gekonnt in Szene gesetzt. Zwischendurch stellte sich mir die Frage, welche Seite tatsächlich die 'Böse' sei. Warum nicht ein paar Evolutionsschritte auf diese Art überspringen. Aber letztendlich gibt es halt doch wieder einen Haken an der Sache. Sehr interessant auch wieder der Querverweis zum 'Dunklen Turm', als die Reisenden auf eine 'Charlie Tschuff Tschuff Bahn' treffen. Treffen nicht der Revolvermann und seine Mitstreiter auf eine verlassene Erde, die von einer mysteriösen Katastrophe heimgesucht wurde? Sollte das das Inferno aus 'Pulse' gewesen sein? Egal, auf jeden Fall hat mir die Geschiche viel Kurzweil bereitet und genau das hatte ich auch gesucht.

Stephen King, "Love"

(07/08)
Stephen King hat in seinen Büchern zumeist eine Menge Anlauf benötigt, die Story anzuschieben. Auch 'Love' macht da keine Ausnahme, obgleich ich finde, das es eine Menge Aufwand für eine recht triviale Story ist. Reiche Witwe eines Schriftstellers verarbeitet beim Stöbern im Nachlass des Mannes ihre bis dato verdrängten Erinnerungen. Gieriger Lektor hetzt ihr einen Killer auf dem Hals, den sie elegant in einer Parallelwelt entsorgt. Es sind wieder einige Anknüpfungspunkte zu seinem King-Universum zu finden. Die letzten hundert Seiten lesen sich flüssig durch, die sechshundert vohergehenden dagegen, fordern schon den Hardcore-Fan von King heraus.

Philip K.Dick, "Und jenseits - das Wobb" (Bd.1)

(06/08)
Mit diesem ersten Band der Gesamtausgabe aller Geschichten von Philip K. Dick tauchte ich sofort ein, in seine düstere, makabere Welt, die nur selten von Optimismus oder gar einen positiven Ende geprägt ist. Ich muss natürlich zugeben, dass ich schon immer ein Fan von keinem Happy End gewesen bin. Hier komme ich voll auf meine Kosten. Definitiv meine Lieblingsgeschichte in diesem ersten Band ist 'Der variable Mann'. Sie ist nur ein Beispiel für die überschäumende Phantasie von Dick. Sie zeigt, dass selbst in einer wissenschaftlich erschlossenen Welt, nicht alle Faktoren bestimmbar sind, tröstlich zu wissen.

Dan Simmons, "Endymion - Die Auferstehungt"

(05/08)
Stephen King bemerkt zu den Büchern von Dan Simmons, dass er ihn um seine Gabe zu schreiben beneidet. Die Sprachgewalt eines Dan Simmons ist tatsächlich gewaltig und gerade in diesem letzten Band zieht er noch einmal alle Register. Kann man eine solche Space Opera noch übertreffen? Gibt es eine Steigerung zu seinen phantastisch beschriebenen, filgran komplexen Weltenschöpfungen? Er legt die Messlatte gewaltig hoch. Das Schicksal von Anea und Raul Endymion berührt. Im Verlaufe der Handlung werden viele Rätsel der ersten Bände gelöst und lose Fäden verknüpft. Unglaublich die Beschreibung des Flugs durch den Gasriesen. Gewaltig die Mission, die letztendlich zu Ende gebracht wird, auch wenn ein hoher Preis dafür zu zahlen ist. Schade, dass es vorüber ist...

Dan Simmons, "Endymion - Die Pforten der Zeit"

(04/08)
Dan Simmons setzt mit Endymion genau da fort, wo er mit Hyperion geendet hat. Seine Ausdruckskraft, die bildhafte Sprache, die Charaktere. Diese Bücher sind definitiv Meilensteine in der Science Fiction Literatur! Ein Hinweis noch für alle Leser, die eventuell mit Endymion beginnen wollen, ohne Hyperion gelesen zu haben. Das wird nicht funktionieren! Es gibt gerade zu Beginn des Buches eine unüberschaubare Menge von Referenzen auf die Vorgeschichte. Unabhängig davon jedoch, ist die Geschichte der Odyssee von Raul Endymion, A. Betik und dem Mädchen Aenea spannend, voller Überraschungen und teilweise atemberaubend. Man muss aufpassen, nicht süchtig zu werden...

Dan Simmons, "Der Sturz von Hyperion"

(02/08)
Ein geniales Buch. Endet der erste Band mit einem Cliffhanger, werden im zweiten Roman alle Fäden entwirrt und zu einem teilweise recht überraschenden Ende geführt. Wer auch immer intelligente Science Fiction mag, eine bildhafte Sprache liebt, ausgereifte Charaktere bevorzug, der kann nicht besser aufgehoben sein! Also, nehmt euch in Acht vor dem Shrike :-)) !

Dan Simmons, "Hyperion"

(01/08)
Ich hatte bereits viel Positives über diese 'Space Opera' gelesen, war jedoch trotzdem noch etwas skeptisch. Das war mehr als unbegründet. Simmons hat einen sehr kraftvollen und bildhaften Schreibstil. Die Story ist packend geschrieben. Die Charaktere sind tiefgründig, nachvollziehbar und man kann sich ausnahmslos mit ihnen identifizieren. Ich bin gespannt, wie der Faden in den folgenden Bänden weitergesponnen wird. Dieses Buch gehört zu meinen Top Ten!

J.K.Rowling, "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes"

(12/07)
Dieser Band ist für mich der spannendste. In der Mitte hat er ein paar Längen. Insbesondere die uninspirierte Suche nach den Horkruxen erscheint mir nicht so ganz schlüssig.Dafür ist das Finale sehr gelungen und beinhaltet alles, was man vom Abschluß dieses Zyklus erwarten konnte.Stellt sich die Frage, was macht J.K. danach? Ein neues großes Projekt oder setzt sie sich zur Ruhe?

Cornelia Funke, "Tintentod"

(11/07)
Ein würdiger Abschluss der Trilogie von Mo, Meggie, Staubfinger und den anderen. Aber ist es tatsächlich ein Abschluss? Ich habe die Lesung von Cornelia Funke in Hannover besucht. Wenn man ihren Worten Glauben schenkt, geht es nicht mehr weiter. Aber was ist mir Orpheus und den wundersamen Kräften von Staubfinger? Vielleicht sind das ja doch noch ein paar lose Fäden, die irgendwann aufgenommen werden. Ich wäre der letzte, der sich darüber ärgern würde.

Cornelia Funke, "Tintenblut"

(10/07)
Bei Fortsetzungen bin ich immer ein wenig skeptisch, seien es nun Bücher oder auch Filme. In diesem Fall war die Skepsis völlig unberechtigt, im Gegenteil! Erschien der erste Teil noch ein wenig dünn im Inhalt, entfaltet der zweite Band ein atmosphärische Dichte, die in ihren besten Phasen an den 'Herr der Ringe' erinnert. Viele separate Handlungsstränge und die Verlagerung der Handlung in die Tintenwelt öffnen alle Schleusen in Cornilia Funkes Phantasie. Nur noch ein Band liegt vor mir, ich bin gespannt.

Cornelia Funke, "Tintenherz"

(10/07)
In gut einem Monat steht die Lesung mit Cornelia Funke auf dem Plan. Nach dem ersten Band liegen noch gut 1500 Seiten vor mir aber ich bin mir sicher, die Zeit wird genaus schnell vergehen wie beim Lesen von 'Tintenherz'. Ein tolles Buch! Schade nur, dass die Autorin in Deutschland nicht die Würdigung erfährt, die diesem spannenden und phantasievollem Buch angemessen wäre. Vielleicht ändert sich das ja mit dem Film, der gerade gedreht wird. Ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer von Mo, Meggie und Fenoglio.

Clive Barker, "Coldheart Canyon"

(08/07)
Eigentlich schätze ich Clive Barker höher ein als Stephen King oder Dean Koontz und war gespannt auf dieses 'Opus Magnum', wie es im Kladdentext gelobt wurde. Dann stellte sich im Verlaufe der nächsten 400 Seiten doch schnell Ernüchterung ein. Das das Business in Hollywood durchgeknallt und abgehoben ist und jedes Limit bricht, war mir auch so schon klar. Also keine wirklich neuen Ideen, zu viel detaillierte Erotik und eine Story, die sich in geduckten Sprüngen durch das Buch bewegt. Die letzten 400 Seiten lasen sich auch nicht wesentlich besser, etwas mehr Action, die Reihen der Protagonisten lichteten sich in zunehmenden Maße. Schlußendlich würde ich das Buch in der Liste all seiner Werke relativ weit hinten einordnen.

Jeff Long, "Im Abgrund"

(06/07)
In irgendeinem Forum bin ich rein zufällig auf diesen Autoren gestoßen. Von der Spannung erinnert es mich an die erste Viertelstunde von "Jeepers Creepers" (natürlich nicht inhaltlich). Die Story handelt von einem Bergsteiger, der auf einer Tour im Tibet durch Zufall ein gigantisches Höhlensystem entdeckt. Gleich die erste Berührung mit den Bewohnern endet in einer Katastrophe. Allerdings ist es erst der Anfang von etwas, dass auch das Ende werden könnte. Sehr spannend und ein wenig unkonventionell.

Cornelia Funke, "Drachenreiter"

(05/07)
Es ist das erste Buch, welches ich von Cornelia Funke lese. Eigentlich ist es mehr vorlesen, da ich es meiner jüngsten Tochter vor dem Schlafengehen näher bringe. Sie kann zwar inzwischen selber lesen aber es ist eine gute Tradition der letzten Jahre. Letztens fielen mir doch einige Parallelen zu 'Eragon' auf. Aber das kann auch Zufall sein. Ich mag die Art, wie Cornelia Funke schreibt und werde mich bald um die Tintenblut-Triologie kümmern.